Im Zukunftskonzept der Fakultät sind der Transfer in die Gesellschaft und der Austausch mit Unternehmen, Organisationen sowie Forschungseinrichtungen ein wichtiger Bestandteil. Die Fakultät stellt beispielsweise das Know-how ihrer Mitarbeitenden in Beratungen und Weiterbildungen zur Verfügung.

Mann steht vor weißer Wand mit bunten Postits und wird von weiterem Mann beobachtet.
Foto: Bonneval Sebastien / Unsplash

Weiterbildung und Beratung – nach innen und außen

Die Fakultät zeichnet sich im Bereich der Weiterbildung und Beratung durch ein besonders hohes Aufkommen von Anfragen nach wissenschaftlicher Expertise aus Medien, Politik, Kultur und Gesellschaft aus. Wie auch im Service Learning ergeben sich die Anfragen und Angebote vorwiegend aufgrund des individuellen Engagements einzelner Lehrender und deren persönlichen Kontakten mit der Zivilgesellschaft. Derzeit werden konkrete Maßnahmen zur Stärkung aber auch Bündelung der wissenschaftlichen Weiterbildung und Beratung an der GKO-Fakultät vorbereitet. So soll unter anderem die Sichtbarkeit der Transferaktivitäten erhöht und eine Anlaufstelle für Interessierte sowie potentielle Kooperationspartnerinnen und -partner geschaffen werden.

Seit der Neugründung der Fakultät 1994 wurden über 30 Weiterbildungsangebote platziert. Beispielhaft können hier die Angebote für Lehrerinnen und Lehrer, wie die HISTOthek als jährliches BarCamp/Fortbildungsformat oder die Workshops zum Islam in der Schule, genannt werden.

Darüber hinaus wurden aber auch diverse andere Zielgruppen im Rahmen der Weiterbildung erschlossen, wie etwa durch

  • Inhouse Fortbildungen 2017 im Ausbildungszentrum Bobritzsch zum Thema „Umgang mit muslimischen und arabischen Gefangenen“
  • Weiterbildung von Angestellten der Landkreise in Mitteldeutschland mit dem Thema „Muslime in ländlichen Räumen: Wie kann Verwaltung neue Aufgaben gut meistern?“ in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung
  • Vortragsreihen zur DDR-Kunst für eine breitere Öffentlichkeit
  • Fortbildungen der TAST (Transkulturelle Akademie für soziale Theaterbildung) am CCT (Centre of Competence for Theatre) vermitteln transkulturelle Kompetenzen durch Theaterarbeit (Zielgruppen u. a.: Lehrerinnen und Lehrer, Theater- und Kulturpädagoginnen und Theater- und Kulturpädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Studierende von Lehramts- sowie künstlerischen und sozialen Studiengängen).

Im Auftrag außeruniversitärer Stellen wurden über 30 gutachterliche Tätigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und 45 wissenschaftliche Beratungs- und Coachingprojekte durchgeführt und evaluiert.

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