Das Religionswissenschaftliche Institut wurde bereits 1912 gegründet und hat eine aufregende Geschichte vorzuweisen. Besonders unsicher war die Existenz der Religionswissenschaft während der DDR-Zeit. Dazu mehr im Interview mit Dr. Heinz Mürmel (1944 – 2019).

100 Jahre Religionswissenschaft in Leipzig
Dr. Heinz Mürmel zur Geschichte der Religionswissenschaft

Dr. Heinz Mürmel zur Geschichte der Religionswissenschaft

Dieser Film entstand im Jahr 2012 als das Religionswissenschaftliche Institut seinen 100. Geburtstag feierte.

  • 2019 Sebastian Schüler erhält die Professur für Allgemeine und vergleichende Religionswissenschaft als Spezialist für Evangelikalismus
  • 2016 Einrichtung der DFG-Kollegforschungsgruppe „Multiple Secularities: Beyond the West, beyond Modernities“
  • 2014 Emeritierung von Hubert Seiwert
  • 2013 Einführung des Bachelorstudiengangs Religionswissenschaft
  • 2011 Einrichtung des DFG-Graduiertenkollegs „Religiöser Nonkonformismus und kulturelle Dynamik“
  • 2008 Berufung von Christoph Kleine auf den Lehrstuhl für Religionsgeschichte als Spezialist für die Religionen Japans
  • 2006 Einführung des Masterstudiengangs Religionswissenschaft
  • 1994 Berufung von Hubert Seiwert auf den Lehrtuhl für Allgemeine und vergleichende Religionswissenschaft als Spezialist für chinesische Religionsgeschichte
  • 1993 Neugründung des Religionswissenschaftlichen Instituts in der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
  • 1985 Berufung des Islamwissenschaftlers Holger Preißler (1943 – 2006) auf die Professur für Religionsgeschichte
  • 1984 Kurt Rudolph kehrt von einer Reise in die USA nicht mehr in die DDR zurück
  • 1961 Kurt Rudolph (geb. 1929) erhält eine Professur mit Lehrauftrag
  • 1953 Kurt Rudolph wird als Spezialist für Gnosis und Manichäismus wissenschaftlicher Assistent am Religionsgeschichtlichen Institut der Philosophischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig
  • 1946 Walter Baetke (1884 – 1978) erhält den Lehrstuhl für nordische Philologie an der Philologischen Fakultät der Karl-Marx-Universität Leipzig als Spezialist für germanische Religionsgeschichte
  • 1935 Emigration von Joachim Wach (1898 – 1955) in die USA wegen der nationalsozialistischen Rassegesetzgebung
  • 1924 Joachim Wach ist Mitbegründer der Religionssoziologie und wird Privatdozent an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
  • 1915 Berufung des evangelischen Theologen Hans Haas (1868 – 1934) auf den Lehrstuhl für Religionsgeschichte als Spezialist für japanischen Buddhismus
  • 1912 Gründung des Religionsgeschichtlichen Seminars mit der Berufung des schwedischen evangelischen Theologen Nathan Söderblom (1866 – 1931) als Spezialist für Zoroastrismus