Sie haben Ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen, möchten promovieren und haben auch schon eine Idee für ein Thema. Der nächste Schritt ist ein Gespräch mit Ihrer potentiellen Betreuerin. Erst dann erfolgt die Aufnahme in die Doktorandenliste unserer Fakultät und eventuell die Einschreibung in das Promotionsstudium. Zusätzlich ist die Frage der Finanzierung zu klären, was durchaus eine Herausforderung darstellt. Gern loten wir im persönlichen Gespräch die Möglichkeiten der Promotionsförderung in Deutschland und der EU aus.

Laufende Promotionsprojekte

Unsere Promovierenden haben spannende Forschungsprojekte in den Bereichen Geschichte und Gegenwartsforschung. Regelmäßiger Austausch und Vernetzung finden in den Kolloquien statt.

Umkämpfte Säkularität – Eine diskursanalytische Untersuchung der Auseinandersetzung zwischen religiösen und säkularen Akteur*innen um das religionspolitische Arrangement des Staates Israel

Die israelische Gesellschaft ist von verschiedenen manifesten Konfliktlinien durchzogen. Einer der wichtigsten Problemkomplexe ist dabei die anhaltende Auseinandersetzung um die Ausgestaltung des religionspolitischen Arrangements. Diese wird nicht nur in der Knesset von säkularistischen und religiösen Parteien, sondern von verschiedensten außerparlamentarischen Gruppierungen vor dem Hintergrund spezifisch gesellschaftlicher Bezugsprobleme geführt. Das Promotionsvorhaben widmet sich diesem Problemkomplex und untersucht die Konfliktgeschichte zwischen säkularen und religiösen Interessengruppen über die kultur- und religionspolitischen Vereinbarungen des Staates Israel. Um der Heterogenität der gesellschaftlichen Bezugsprobleme und der sich darum gruppierenden Akteurinnen und Akteure gerecht zu werden, wird die Untersuchung über die parteipolitische Ebene hinaus auf außerparlamentarische Interessengruppen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ausgeweitet. Neben der Analyse gesellschaftlicher Bezugsprobleme und der sich darauf beziehenden Akteure, wird damit ebenfalls ein systematischer Vergleich zwischen diesen angestrebt, um bisher vernachlässigte Gleichzeitigkeiten und Wechselwirkungen zwischen den Beteiligten – gleicher und unterschiedlicher Religionszugehörigkeit – stärker ins Auge zu fassen. Das Forschungsvorhaben fragt so grundlegend danach, durch welche sozialen Mechanismen und Machtkonstellationen sich das religionspolitische Arrangement des Staates Israel konstituiert und perpetuiert. Die Beantwortung der Fragestellung soll einen differenzierteren Blick auf die historischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der israelischen Gesellschaft ermöglichen und so einen ergänzenden religionswissenschaftlichen Beitrag zu einem verkürzten und oftmals normativ geprägten Diskurs leisten.

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Betreuer: Prof. Dr. Christoph Kleine

Failed Healing im Marienwallfahrtsort Lourdes in Frankreich

Im Rahmen des DFG-Projektes „When Healing Fails: Kognitive Dissonanz und Faktoren der Resilienz bei gescheiterten religiösen Heilungen“ geht das Forschungsprojekt der Frage nach, welche kommunikativen Strategien und narrative Muster christliche Gemeinden entwickeln, um mit ausbleibender religiöser Heilung umzugehen. Ausgehend von der Theorie der kognitiven Dissonanz nach Leon Festinger entwickelt das Projekt eine Perspektive auf die Erfahrungen von Gläubigen, nicht durch das Einwirken höherer Kräfte von körperlichen oder seelischen Leiden befreit zu werden. Hierbei soll die These überprüft werden, dass Gläubige religiöse Kommunikationsstrategien entwickelt haben (oder entwickeln müssen), um mit nicht eingelösten Heilsversprechen und Heilungserwartungen umzugehen. Forschungsleitende Fragen lauten: Auf welche Art und Weise und mit welchen kommunikativen Mitteln wird diesem Dilemma begegnet? Führen diese dazu, dass Dissonanzen dauerhaft aufgelöst werden und religiöse Gemeinschaften sogar Resilienzen gegen diese entwickeln, sich also gegen derartige Probleme „immunisieren“ können? Mittels einer ethnographischen Analyse am französischen Marienwallfahrtsort Lourdes, teilnehmender Beobachtung katholischer Glaubenspraktiken (devotionale Praktiken, Marienverehrung, Pilgerreisen, Liturgie, Heilungsbäder) und Gesprächen im Feld, sollen die spezifischen Narrative, Medien und Praktiken erhoben werden. Die Pilgerstätte wird als ein dynamisches Feld in den Blick genommen, in dem sich unterschiedliche Institutionen, Akteure und religiöse Praktiken beobachten lassen und der Charakter sowie die Gelingensbedingungen religiöser Heilung immer wieder neu auf dem Spiel stehen. Das empirische Fallprojekt wird einen Beitrag für eine konfessionell-vergleichende Typologie des Nicht-Heilens im Gesamtprojekt leisten, um spezifisch katholische Narrative, Medien und Praktiken ausfindig zu machen, die einerseits (spirituelle und/oder körperliche Heilung) Heilungserwartungen generieren, zum anderen aber auch Muster und Praktiken anbieten, nicht eingetretene Heilungen sinnhaft zu deuten.

Betreuerin: Dr. Bernadett Bigalke

Email: daniel.ellwanger@uni-leipzig.de

When Healing Fails: Kognitive Dissonanz und Faktoren der Resilienz bei gescheiterten religiösen Heilungen am Beispiel christlicher Gemeinden in Malaysia

Im Rahmen des DFG-Projektes „When Healing Fails: Kognitive Dissonanz und Faktoren der Resilienz bei gescheiterten religiösen Heilungen“ geht das Forschungsprojekt der Frage nach, welche kommunikativen Strategien und narrativen Muster christliche Gemeinden entwickeln, um mit ausbleibender religiöser Heilung umzugehen. Ausgehend von der Theorie der kognitiven Dissonanz nach Leon Festinger lenkt das Forschungsprojekt den Blick auf Erfahrungen von Gläubigen, nicht durch das Einwirken höherer Kräfte von wie auch immer geartetem Leid befreit zu werden. Mit welchen kommunikativen Strategien behandeln religiöse Gemeinschaften die zu erwartenden Dissonanzen? Können diese intern dauerhaft aufgelöst werden und lassen sich – im Sinne einer Immunisierung – Strategien zum Umgang mit „Störungen“ dieser Art aufzeigen?

Als eine von drei Feldstudien widmet sich das Projekt Gemeinden aus dem Spektrum des evangelikalen Christentums in Penang, Malaysia. Diese agieren innerhalb einer Gesellschaft, die sich auf vielen Ebenen durch hohe Diversität auszeichnet. Entlang von Ost – West sowie Halbinsel – Insel Trennlinien lassen sich starke Gefälle sowohl der ethnischen und religiösen Gliederung, wie auch bezüglich der Verteilung von urbaner und ruraler Bevölkerung ausmachen. Die Verfassung bestimmt seit 1957 die ethno-religiöse Identität der Bevölkerung und sichert den als Bumiputra zusammengefassten Volksgruppen einen politischen Führungsanspruch zu. Zwischen den Volksgruppen malaiischer, chinesischer, indigener oder indischer Herkunft existieren vielfältige Interaktionsbeziehungen. Eingebettet in ein ebenso heterogenes wie fruchtbares Umfeld animistischer, buddhistischer, hinduistischer und islamischer Traditionen, steht das Christentum in Malaysia in einem ebenso komplexen Austausch und Spannungsfeld. Christen rekrutieren sich aus allen ethnischen und sozialen Gruppen und lassen nicht nur mit Blick auf die unterschiedlichen Heilungstraditionen und Körperkonzepte eine zu beobachtende Vielfalt liturgischer Inkulturation erwarten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließen sich drei, entlang von arbeitsmarktspezifischen Trennlinien verlaufende Gemeinschaften ausmachen. Neben den Malaien als Bauern und Kleingrundbesitzern waren Chinesen als Arbeiter in Zinnminen die dominante Kraft im urbanen Sektor, sowie Inder als Kautschukzapfer auf den Plantagen. Konstruiert im Zuge einer Teile-und-herrsche-Politik der Briten, gingen deren kolonial-merkantile Bemühungen seit Beginn des 19. Jahrhunderts mit missionarischen Tätigkeiten Hand in Hand. Ausgehend von den florierenden Hafen- und Handelszentren Malakka und Penang – letzteres galt als inoffizielles Zentrum chinesischer Händler – verbreiteten christliche Missionare ihren Glauben über die Provinzen Malaysias. Als eines der ältesten Zentren christlicher Aktivität in Südostasien bietet Penang heute eine besondere religiöse und ethnische Vielfalt und große Dichte christlicher Gemeinden verschiedener Denominationen. Darüber hinaus gewährt die Lokalverwaltung Penangs die freie Religionsausübung einschließlich missionarischer Tätigkeiten und nimmt diesbezüglich – neben Sarawak und Sabah auf Borneo – eine Sonderstellung in Malaysia ein.

In diesem pluralen Umfeld interreligiöser Konkurrenzsituationen müssen sich die Heil(ung)sangebote christlicher Gemeinden – so wird vermutet – nicht nur am wie auch immer gearteten Erfolg messen lassen. Maßgeblich sind auch interne Kommunikationsstrategien zur Be- und Verarbeitung potenzieller Dissonanzfaktoren, wie gescheiterter Heilungen. Diese resilienten bzw. resilienzfördernden, innerorganisatorischen Kommunikationsstrukturen aufzudecken und zu beschreiben ist Ziel des Projekts.

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Betreuerin: Dr. Sabrina Weiß

Failed Healing in Latino-Pfingstgemeinden in Kalifornien

Im Rahmen des DFG-Projektes „When Healing Fails: Kognitive Dissonanz und Faktoren der Resilienz bei gescheiterten religiösen Heilungen“ geht das Forschungsprojekt der Frage nach, welche kommunikativen Strategien und narrative Muster christliche Gemeinden entwickeln, um mit ausbleibender religiöser Heilung umzugehen. Ausgehend von der Theorie der kognitiven Dissonanz nach Leon Festinger lenkt das Forschungsprojekt den Blick auf die Erfahrungen von Gläubigen, nicht durch das Einwirken höherer Kräfte von körperlichen oder seelischen Leiden befreit zu werden. Mit welchen kommunikativen Mitteln wird diesem Dilemma begegnet? Führen diese Strategien dazu, dass Dissonanzen dauerhaft aufgelöst werden und religiöse Gemeinschaften sogar Resilienzen gegen diese entwickeln, sich also gegen derartige Probleme „immunisieren“ können?

Als eine von drei Feldstudien beschäftigt sich das Projekt mit (gescheiterter) Heilung in pentekostal-charismatischen Gemeinden in Kalifornien, in denen sich mehrheitlich Zugewanderte aus Lateinamerika versammeln. Im lateinamerikanischen Pfingstchristentum scheint das Thema Heilung eine noch zentralere Rolle einzunehmen als in anglo-amerikanischen Kirchen und auch häufiger ein Auslöser für Konversionen zu sein. Aufgrund des starken Wachstums evangelikaler und pentekostaler Kirchen in der Region kommen Migrierte oft bereits als evangélicos/-as in den USA an, wobei sie eigene religiöse Vorstellungen „mitbringen“. Gleichzeitig gibt es Anhaltspunkte dafür, dass sich Protestantinnen und Protestanten häufiger für die Migration entscheiden als Katholikinnen und Katholiken und im Migrationsprozess sowohl spirituelle als auch materielle Unterstützung durch ihre Kirchengemeinden erfahren.

Der Blick auf Zugewanderte aus Lateinamerika und in den USA geborene Latinos/-as ist hierbei nicht nur interessant, weil diese als größte (und mehrheitlich christliche) minority group Einfluss auf die Entwicklung des Christentums in den USA nehmen, sondern auch aufgrund der spezifisch migrantischen Perspektive: Einerseits ist der schlechte Zugang zu Gesundheitsversorgung eine der größten Schwierigkeiten, vor der vor allem urbane Migrierte in den USA stehen. Gleichzeitig wirft die Auseinandersetzung mit der Alltagsrealität von Latino-Gemeinden weitere Aspekte von Heilung in pfingstchristlicher Perspektive auf: Inwiefern werden Fragen von Identität und Anpassung über das Thema „Heilung“ verhandelt? Bleibt das Konzept göttlicher Heilung auf die Linderung persönlichen Leids beschränkt oder schließt es beispielsweise die Konfrontation mit Suchtkrankheiten und Gewalt als Gefahren für die Gemeinden ein? Sind konkrete Alltagserfahrungen von Flucht, Migration und Ankommen ein Teil der Erfahrungen, die durch Heilung bearbeitet werden? Die geplante Forschung strebt also an, mögliche Zusammenhänge zwischen christlicher Heilung, Identität und Migrationserfahrungen in den Blick zu nehmen und hierbei vor allem bisher selten wissenschaftlich betrachtete Erfahrungen ausbleibender Heilung in den Mittelpunkt zu rücken.

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Betreuer: Prof. Dr. Sebastian Schüler

Die Etablierung und Abgrenzung der Christian Community in Nordindien.

Neopaganismus europäischen Ursprungs in Mexiko-Stadt

Der Forschungsgegenstand des vorliegenden Dissertationsprojekts sind religiöse Phänomene in Mexiko-Stadt, die sich als Neopaganismus europäischen Ursprungs einordnen lassen. Es soll herausgefunden werden, wie diese Formen von Neuheidentum konzipiert werden. Dazu ist von Interesse, wie sie in einem außereuropäischen Rahmen adaptiert, gedeutet und gelebt werden sowie die Frage, inwiefern es sich dabei um Religiosität handelt, da einige der Phänomene von Forschungsinteresse religiöse Aspekte in einen nicht zwingend religiösen Kontext einbinden, beispielsweise Kunst oder Sport.

Mexiko ist ein vom Katholizismus geprägtes Land und die Mehrheit der Glaubensvorstellungen und religiösen Praktiken kann als christlich kategorisiert werden. Abgesehen davon existiert eine weite Bandbreite alternativer Religionen verschiedenen Ursprungs, zum Beispiel afroamerikanischer Herkunft, neureligiöse Bewegungen und die Religionen der über sechzig indigenen Völker Mexikos, über die eine Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten publiziert wurden. Ein bisher weithin unbeforschtes Feld bieten die verschiedenartigen Strömungen neopaganer Religiosität in der mexikanischen Hauptstadt, die von Wicca über Asatheismus/Asatru bis hin zu Göttinnenspiritualität und deren Mischformen oder lediglichen Einbindung in individuelle Spiritualität reichen. Ihre Präsenz wird sowohl digital – auf einschlägigen Facebookgruppen und Internetseiten – als auch an thematisch gestalteten Orten wie dem Salem Witch Store and Coffee, auf gemeinschaftlichen Events, Feiern der Jahrkreisfeste und Workshops zu diversen neuheidnischen Praktiken sichbar.

Mit einem auf Grounded Theory basierenden Forschungsdesign sollen daher schwerpunkthaft die Informationsquellen neuheidnischen Gedankenguts, dessen Deutung und Adaptation im Lebensalltag sowie die Wechselwirkung mit den entsprechenden Weltanschauungen untersucht werden.

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Betreuer: Prof. Dr. Sebastian Schüler

Problematisch, vage, fragwürdig? – Robert Hertz und der durkheimianische Seelenbegriff. Eine Untersuchung zu Deutung und Bedeutung der Studie über die kollektiven Repräsentationen des Todes.

Robert Hertz hatte sich einer soziologischen Religionswissenschaft verschrieben, was bisher kaum nennenswerten Eingang in die Rezeption fand. Das ist einer der Gründe, warum Fragestellungen und Thesen sowie die Bedeutung seiner Studie zu den kollektiven Todesvorstellungen noch immer verkannt werden. Die ausnahmslos abschlägigen Beurteilungen zum Umgang des Autors mit dem Begriff der „Seele“ sprechen in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache und leiten den Titel dieser Dissertation ein.

Meine These lautet: Die vermeintliche Schwäche der Studie ist tatsächlich ihre Stärke. Daneben, dass Hertz mit dieser Abhandlung einen bedeutenden Beitrag zur Klärung der Begriffe „Kollektivbewusstsein” und „Repräsentation” beisteuert, operationalisiert er einen sukzessiv in der Durkheimschule entworfenen, soziologischen Seelenbegriff, der sowohl für das Phänomen des sozialen Todes als auch für die hier zugrunde liegende Gesellschaftstheorie entscheidend ist.

Inhalt dieser Dissertation ist eine Exegese des Gesamttextes, eine Analyse von Theorie und Methodik der Studie, sowie ihre Synthetisierung mit etwa 20 ausgewählten Beiträgen von Durkheim, Mauss und Hubert unter Berücksichtigung programmatischer, methodischer und thematischer Orientierungswechsel. Damit behandelt diese Dissertation charakteristische Forschungsschwerpunkte der Gruppe in ihrer Entwicklung von der Theorie der Heterogenität des Sozialen und Individuellen hin zur Theorie der Autorität kollektiver Repräsentationen.

Aus dieser Perspektive lassen sich einige gängige aber unzutreffende Einschätzungen zum religionssoziologischen Denken dieser Autorengruppe revidieren; verifizierte dagegen lassen sich weiterentwickeln.

Stichworte: Transitionsriten als kommunikatives Problem; Dynamik sozialer Integration und Desintegration; Kernrepräsentationen des Kollektivbewusstseins; Grenzen sozialer Ordnungssysteme;  Ökonomie des Sozialen;  Identitätskonstruktionen; Dépense; Tabu; Sacré; Mythos; Klassifikationssysteme; Solidarität; Teilhabe; Transgression; Passion; Fest; Anthropologie der Moderne

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Betreuer: Prof. Dr. Dr. Hubert Seiwert

Religionspolitik während der Französischen Revolution Vom Schisma bis zum Konkordat

Im Gegensatz zu Ansätzen, die das Entstehen säkularer Staaten alsRationalisierungsprozesse deuten, weisen sakraltheoretische Ansätze darauf hin, dass die Entstehung ,moderner‘ Nationalstaaten - die in vorliegender Arbeit am Fallbeispiel der Französischen Revolution veranschaulicht wird - mit Phänomenen einherging, die analog zur achsenzeitlichen Gründung religiöser Ordnungen sind.

Zielsetzung des vorliegenden Dissertationsprojektes ist es, den Blick über die Sakralisierung der Nation hinaus darauf zu richten, wie das plurale religiöse Feld – inklusive der jeweiligen lokalen Konsequenzen - in Frankreich während der Revolution in den Staat integriert wurde. Ausgangspunkt hierfür ist die politische Reform der katholischen Kirche in Frankreich, die 1791 in ein Schisma mit Rom mündete. Darüber hinaus gilt es aber auch zu erforschen, inwieweit die nichtkatholischen Religionsgemeinschaften das ihnen zugestandene Recht auf Religionsfreiheit ausüben konnten und zu welchen Spannungen dies sowohl mit dem schwindenden Establishment der katholischen Kirche als auch mit dem Staat führte. In der Forschung zur Französischen Revolution sind nichtkatholische Religionsgemeinschaften in Gesamtdarstellungen bislang weitestgehend unterbeleuchtet geblieben sind (Rita Hermon-Belot).

Der erhoffte Mehrwert der Arbeit liegt darin aufzuzeigen, dassdas Konzept der Laizität, lediglich eines unter anderen Modellen darstellt, die in der Phase der Französischen Revolution politisch experimentiert wurden. Demnach bestünde die religionspolitische Errungenschaft der Revolution nicht in einem spezifischen Typ von Säkularität, sondern in einer Abfolge unterschiedlicher Modelle, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass nur jene religiöse Gemeinschaften vom Staat als legitim erachtet wurden, deren Akteure die sakrale Oberhoheit des Staates anerkannten.

Email: manuel.stadler@uni-leipzig.de

Betreuer: Prof. Dr. Sebastian Schüler

Der neue Mensch zwischen Esoterik und Sozialismus in Bulgarien

Mein Promotionsprojekt erforscht Ljudmila Zhivkova (1942–1981) – eine der einflussreichsten Politikerinnen des Spätsozia­lis­mus in Bulgarien und Tochter des Vorsitzenden der Bulga­ri­schen Sozialisti­schen Partei Todor Zhivkov (1911–1998). Ein kurzer Blick auf Zhiv­ko­vas Kul­tur­politik zeigt ihre doppelte Rolle als religiöse und politische Akteurin in der bul­ga­­rischen Gesellschaft auf. Nicht nur war sie persönlich von den theo­sophischen Lehren Nicholas und Helena Roerichs, Helena Blavatskys, Rudolf Steiners und Petar Dunovs beeinflusst, sondern sah darin ein Mittel zur politischen Umsetzung des „neuen sozialistischen Menschen“ und versuchte sie auf nationalpolitischer Ebene zu implementieren. In ihren politischen Reden auf wichtigen Kong­ressen der Bulgarischen Kommunistischen Partei be­dien­te sie sich esote­rischer statt marxist­ischer Semantiken und förderte quasi­wissen­schaft­liche Institute und For­schun­gen zu Para­psychologie, Hypnose und Hellsehen. Als Verantwortliche für die Berei­che Kultur, Bildung, Medien, Wissenschaft, Sport und Verlagswesen in Bulgarien, hat Zhivkova diese Einrichtungen zu Zentren der Wissenschaft und des Schul­bildungswesens ge­macht sowie esoterische Symbo­le an im Sozialismus errichteten zentralen Gebäuden integriert. Da­rüber hinaus pflegte sie gute Be­zieh­ungen zu der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und organi­sierte Ausstellungen von orthodoxen Ikonen. Diese Elemente ihrer Kulturpolitik, die im Wider­spruch zur gesamtsowje­ti­schen anti­religiösen Agenda standen, sorgten für innen- und außen­po­­litische Spannungen. Wie dies in einem athe­istischen sozialistischen Land möglich war, werde ich anhand Analyse der (1) rhetorischen, (2) mate­ri­el­len und (3) per­so­nalen Res­sour­cen, die Zhivkova dafür mobilisieren konnte, erforschen.

 

*Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes 2020–2023*

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Betreuer: Prof. Dr. Horst Junginger

Lessings „Erziehung des Menschengeschlechts” als geschichtsphilosophisches Modell der Säkularisierung

Die Erziehung des Menschengeschlechts von Gotthold Ephraim Lessing – erstmals vollständig 1780 publiziert – ist ein geschichtsphilosophisches Modell der Säkularisierung, das auf die Herausforderung der etablierten europäischen Religionstraditionen durch rapide Modernisierungsprozesse Ende des 18. Jahrhunderts reagiert hat. Ausgehend von Lessings produktiver Rezeption der Aufklärungsphilosophie stellt es die für seine Zeit neuartige Konzeption einer Aufhebung der Religion als Säkularisierungsprozess dar, wodurch der Religionskritik ein entwicklungsgeschichtliches Fundament gegeben wird. Im Hinblick auf moderne religionswissenschaftliche Säkularisierungstheorien kann Lessings Modell als deren philosophische „Vorgeschichte“ verstanden werden, insofern darin bis heute kontrovers diskutierte konzeptuelle Grundannahmen religionsgeschichtlicher Theoriebildung präfigurativ entwickelt und nachfolgend wirkungsgeschichtlich zur Entfaltung gebracht wurden. Um diese begriffliche Tiefenschärfe der Erziehungsschrift plausibilisieren zu können, müssen ihre philosophischen Voraussetzungen und deren Transformation im Denken Lessings ideengeschichtlich rekonstruiert und expliziert werden. Auf dieser Grundlage kann die bisher noch nicht erforschte Wirkung der Erziehung des Menschengeschlechts auf nachfolgende Geschichtsauffassungen – zentral der von Hegel – und damit ihre allgemeine Bedeutung für moderne Säkularisierungskonzepte nachvollzogen werden.

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Betreuer: Prof. Dr. Horst Junginger

Vom (jüdisch-)christlichen Monotheismus zur arteigenen germanischen Religion. Vorstellungen und Konzepte von Religion in der Vorgeschichtsforschung zwischen 1918 und 1945 im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, völkischer Ideologie und Kirche/Staat.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Frage nach den Hintergründen für die Entstehung von „Der Geist der Vorzeit” (1934) des Prähistorikers Robert Rudolf Schmidt (1882–1950). Mit dieser stark von völkisch-religiösem Gedankengut geprägten und damit von seinen sonstigen Arbeiten auffällig abweichenden Veröffentlichung wollte er einen Beitrag zu einer „Urgeistesgeschichte“ leisten, was nur vor dem Hintergrund seiner Tätigkeit für das „SS-Ahnenerbe“ betrachtet werden kann. 

Religionsforschung durch Prähistoriker findet spätestens mit der Etablierung des Faches Vorgeschichte an den Universitäten nach Ende des 1. Weltkrieges statt, als man sich hier den Ursprüngen der menschlichen Kultur und damit auch denen von Religion zuwendet. Als Beispiel sei hier der Wiener Prähistoriker Oswald Menghin (1888–1973) genannt. National-katholisch, durch den Begründer der Wiener Schule der Kulturkreislehre, Pater Wilhelm Schmidt (1868–1954), geprägt, will er einen Urmonotheismus am Beginn der Menschheitsentwicklung archäologisch nachweisen.

Zunächst soll überblicksartig aufgezeigt werden, Wissenschaftler welcher Disziplinen (oder auch Laien) sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit vorgeschichtlicher Religion im allgemeinen und germanischer Religion im besonderen beschäftigt haben. Dabei steht die stark zunehmende Zahl an Publikationen zu „Germanenthemen“ nach 1918 in Kontrast zur tatsächlichen schlechten Quellenlage. Welche Theorien sind entstanden und welche Bedeutung kommt dabei der Religionszugehörigkeit der einzelnen Forscher zu? Inhaltlich schließt hier direkt die Untersuchung personeller Verflechtungen von Wissenschaft und einzelner religiöser Bewegungen an. Zum Verhältnis von „SS-Ahnenerbe“ und Vorgeschichte könnten sich mit Blick auf die Forschungen zur Religion weitere Aspekte und Fragestellungen ergeben, wenn man von der marginalen Bedeutung einer (pseudo-) religiösen Forschung zu Beginn der Institution Ahnenerbe ausgeht, deren eigentliches Ziel in einer weltanschaulich-ideologischen Bildung lag. Mit Schwerpunkt auf dem „SS-Ahnenerbe“ sollen die Beiträge von Prähistorikern zur Religionsforschung und deren Rezeption analysiert und in einen Kontext zur völkischen Bewegung gestellt werden.

Vor diesem Hintergrund wären neben der Frage nach dem allgemeinen politisch-ideologischen und weltanschaulichen Einfluss der Vorgeschichtswissenschaft weiterhin die inhaltliche Verschiebung der Forschungen ab 1933 hin zu einer „arteigenen“ germanischen Religion oder auch die Veränderung der Bedeutung von Mythen- und Religionsforschung zu beleuchten.

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Betreuer: Prof. Dr. Horst Junginger

Die Auseinandersetzung der Buddhisten Ostasiens mit dem „ursprünglichen Buddhismus” als innerreligiöse Begegnung am Beispiel des modernen Korea

ZusammenfassendeVorstellung der Forschungsthematik, Fragestellung und Hypothesender Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde

Die buddhistische Landschaft in Korea wird zu Beginn des 21. Jahrhunderts immervielfältiger. Dabei zeigt die buddhistische Öffentlichkeitauch eine erstaunliche Offenheit und Zugänglich-keit für die Begegnung und Auseinandersetzung mit den Lehren und Praktiken des nicht-mahāyānischen sogenannten „südlichen” oder „ursprünglichen Buddhismus” inGestalt des Theravāda-bzw. Pāḷi-Buddhismus, derin Lehre und Praxis denkbar weit außerhalb dessinitischenMahāyāna-Buddhismus und darin bzw. damit eng verbunden desChan/Zen/Sŏn-Buddhismus liegt, welchem der Buddhismus in Korea in seiner Hauptströmung zugehört.Nach einer ersten Erkundung relevanter Quellenmaterialien und allgemeinen Beobachtungen ist dieBegegnung koreanischer Buddhisten mit dem ihnen kaum vertrauten aber als besonders ursprünglich erscheinenden und sicher auch mit dem Reiz des Exotischen behafteten Theravāda und dem eng damit verbundenen Kategorem „ursprünglicher Buddhismus” äußerst vielgestaltig undreicht vom pragmatischen Rückgriff auf Versatzstücke Theravāda-buddhistischer Medita-tionsübungen und auf Schriften des Pāḷi-Kanons über indviduelle oder organisierte Pilgerreisen zu buddhistischen Stätten in Süd- und Südostasien bis hin zur tatsächlichen Identifikation mit dem „südlichen Buddhismus” durch selbstgewählte Hinwendung an einen in Korea aktiven Theravāda-Mönch aus dem Ausland oder sogar durch Eintritt in den „Han’guk T’erawada Pulgyo”, die 2008 offiziell auf koreanischem Boden gegründete Theravāda-Organisation. Kann dieses vielgestaltige Übertreten lang etablierter Abgrenzungen innerhalb des Buddhismus hier aber wirklich so kritiklos und konfliktfrei vor sich gehen? Es sind in der koreanischen Debatteaktuell bereits Begriffe wie „multibuddhistische Situation“ (ko. tabulgyojŏk sanghwang多佛敎的狀況) u. ä. im Umlauf, mit denen die für diese Veränderungen im zeitgenössischen Buddhismus in Korea sensiblen Buddhisten (und auch Nichtbuddhisten) die beschriebene Dynamik begrifflich zu erfassen und sich in ihr zu positionieren versuchen. Die Fragestellung der Dissertation ist im Kern, wie die Begegnung und Auseinandersetzung koreanischer Buddhisten mit dem nicht-mahāyānischen, nicht-sinitischen Buddhismus (als religiöse Realität Süd- und Südostasiens einerseits und als schriftliches Zeugnis im Pāli-Kanon andererseits) als Symptom einer Suche nach religiösen „Ursprüngen” bzw. „unverfälschten” Ur-formen und der entsprechenden Neuformulierung eigener Grundhaltungen erfasst werden kann, die sich in der Moderne über alleregionalen undreligiösen Grenzenhinweg vorfinden lässt. Dabei ist natürlich auch von Interesse, worin das Besondere und mithin das Erklärungsbedürftige der Entwicklungen im Fall deskoreanischen Buddhismus liegt und was uns das über seine innere Verfasstheitals einer Diskurs- und Brauchtumsgemeinschaft sowie seinen modernen Formenwandel verrät. Dazu kommen sekundäre Anschlussfragen, etwa welchen Aufschluss uns die Geschichte dieser Begegnung über charakteristische Eigenschaften des hauptsächlich von der Taehan PulgyoCho-gyejong 大韓佛敎曹溪宗 vertretenen koreanischen Buddhismus und über die Selbstverortung seiner ordinierten Mitglieder und seiner Laienanhänger innerhalb der Welt des Buddhismusgibt, die in einer Zeit immer unübersichtlicherer Globalisierungseffekte, De- und Relokalisierungsprozesse und Autoritätsverschiebungen in der religiösen Landschaft Koreas große Dringlichkeit zu besitzen scheint, und inwieweit schließlich der Aussage zuzustimmenoder zu widersprechen ist, dass sich diese Pluralisierung des Buddhismus in Korea wirklich in besonderer oder sogar einzigartiger Art und Weise vollzieht. Die zentrale Hypothese der Arbeit lautet, dass es eine historische Herleitung der spezifischen Struktur und Identität des koreanischen Mainstream-Buddhismus ermöglicht, seine überraschende relative Offenheit und Pluralität als komplexe Aneignungs- und Abgrenzungsdynamik innerhalb der modernen Neuverortung des koreanischen Buddhismus in der „Welt des Buddhismus” oder im „globalen Buddhismus” zu begreifen und zu erklären. Daher ist auch ein vergleichender Ausblick auf die Situation in anderen klassischen Mahāyāna-Ländern Ostasiens sinnvoll und notwendig, wobei dort wie auch für Korea gilt, dass die Forschung zur oben beschriebenen oder zu ähnlichen Begegnungskonstellationen in Asien überhaupt gerade erst beginnt, wozu das hier vorgestellte Dissertationsprojekt einen grundlegenden Beitrag leisten möchte.

Betreuer: Prof. Dr. Christoph Kleine

Abgeschlossene Promotionen

Jörg Albrecht
Vom „Kohlrabi-Apostel” zum „Bionade-Biedermeier”. Zur kulturellen Dynamik alternativer Ernährung, 2019

Jeannine Kunert
Der Juden-Könige zwei – Zum deutschsprachigen Diskurs über Sabbatei Zwi und Oliger Paulli. Nebst systematischen Betrachtungen zur religionswissenschaftlichen Kategorie Endzeit und sozio-diskursiven Wechselwirkungen, 2018

Inna Feigina
Religion und Veränderung: Jüdische Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion, 2017

Christiane Altmann
Authentisches Judentum oder gefährlicher Messianismus? Die Kontroverse um Chabad Lubavitchs meshichists in den USA, 2016

Christan Espig
Die „Soziale Morphologie” als methodischer Zugang einer lokalen Religionswissenschaft am Beispiel des Fürstentums Reuß ä.L., 2016

Judith Zimmermann
„Sozialismus als aktive Soziologie.” Das Verhältnis von Politik und Sozialwissenschaft in der Durkheimschule am Beispiel von Robert Hertz aus religionswissenschaftlicher Perspektive, 2015

Moritz Deecke
Biografie & Ekstase. Außeralltägliches Bewusstsein in der narrativen Rekonstruktion, 2015

Ute Wegert
Die Säkularismus-Debatte in Indien: Indigene Tradition oder hegemoniales Konzept?, 2015

Sarah Jahn
Religion – Recht – Verwaltung. Eine Untersuchung der Rechtspraxis von positiver Religionsfreiheit im Strafvollzug der Bundesrepublik Deutschland, 2015

Christiane Königstedt
Religiöser Nonkonformismus und Laizität – kulturelle Konflikte um „Religion” am Beispiel der Guerres des Sectes in Frankreich, 2014

Daniel Eißner
Religiös auffällige Handwerker um 1700. Zur religiösen Selbstermächtigung in der Frühen Neuzeit, 2014

Nicolas Broy
Die religiöse Praxis der Zhaijiao („vegetarische Sekten”) in Taiwan, 2014

Bernadett Bigalke
Von Aura bis Yoga: Die Leipziger alternativ-religiöse Szene um 1900 am Beispiel der internationalen theosophischen Verbrüderung, 2013

Anna-Konstanze Schröder
Konversionserleben als Schnittpunkt der psychologischen und soziologischen Forschungsperspektive auf den Konversionsprozess. Eine religionspsychologischer Zugang für die Religionswissenschaft und eine neue Konversionstheorie, 2013

Johannes Graul
Nonkonforme Religionen im Visier der Staatsgewalt. Eine Untersuchung am Beispiel der Mazdaznan-Religion im Deutschen Kaiserreich anhand von sächsischen Polizei- und Verwaltungsakten, 2012

Johanna Lüdde
Die Funktionen der Konversation chinesischer Studierender in Deutschland zum Christentum (protestantischer Prägung) am Beispiel einer chinesischen christlichen Gemeinde in einer deutschen Großstadt, 2011

Jeong Hwa Choi
Religion als Weltgewissen. Rudolf Ottos Religiöser Menschheitsbund und das Zusammenspiel von Religionsforschung und Religionsbegegnung nach dem Ersten Weltkrieg, 2011

Katharina Neef
Gesellschatswissenschaft zur Kulturbeherrschung. Zur Entstehung der deutschsprachigen Soziologie aus der Sozialreform, 2010

Zhejun Yu
Volksreligion im Spiegel der Zivilgesellschaftstheorie: Gottbegrüßungsprozession in Shanghai während der Republikzeit, 2010

Hanno Willenborg
„Denn Gefühl in seinem Ursinn ist ...” Die klassischen Emotionstheorien von Charles Darwin, Wilhelm Wundt, William James und William McDougall im Vergleich zu Rudolf Ottos gefühlszentrierten Religionstheorie des Numinosen, 2010

Claudia Wustmann
Die „begeisterten Mägde” – mitteldeutsche Prophetinnen im Radikalpietismus Ende des 17. Jahrhunderts, 2008

Frank Neubert
Charisma und soziale Dynamik: Religionswissenschaftliche Untersuchungen am Beispiel von Śrī Rāmakrṣṇa und Svāmī Vivekānanda, 2005

Maximilian Oettinger
Der Fluch – Zur Dynamik finaler Sanktionierung in sakralen Gesellschaften der jüdischen und christlichen Tradition, 2005

Lutz Rogler
Suche nach einem „progressiven Islamverständnis”: Untersuchungen zu Diskurs und Praxis einer Gruppe islamischer Intellektueller in Tunesien, 2004

Thomas Hase
Zivilreligion. Religionswissenschaftliche Überlegungen zu einem theoretischen Konzept am Beispiel der USA, 2000

Andreas Christmann
Der Fastenmonat Ramadān und das Fastenabschlußfest cid al-ƒitr in Damaskus – Zur sozialen Wirkungsweise islamischer Rituale und zu Aspekten des Traditionswandels, 1998

Alema
Die Beziehungen zwischen Afghanistan und Deutschland in den Jahren 1919 bis 1929, 1994