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Dr. Michaela Rücker

Wiss. Mitarbeiterin

Alte Geschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15, Raum 3.206
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37110

Berufliche Laufbahn

  • 07/2008 - 06/2012
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 586 „Differenz und Integration“, Projekt E7 „Antikes Nomadenbild - Antike Nomadenbilder“ (Prof. Charlotte Schubert/Jun.Prof. Dr. Alexander Weiß) an der Universität Leipzig
  • 05/2008 - 05/2011
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Verbundprojekt eAQUA: Extraktion von strukturiertem Wissen aus antiken Quellen für die Altertumswissenschaft Teilprojekt 4.6: Papyrologie (Prof. Scholl)
  • 10/2005 - 02/2008
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig
  • 01/2002 - 09/2005
    Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig

Ausbildung

  • 01/2002 - 05/2008
    Promotion zum Thema: "Pharmakeía und crimen magiae: Untersuchungen zu Frauen und Magie in der griechisch-römischen Antike"
  • 10/1995 - 09/2000
    Studium der Alten Geschichte und Ägyptologie an der Universität LeipzigAbschluss: Magistra Artium
  • Antike Medizin
  • Antike Magie
  • Papyrologie 
  • Nomadenbilder - Barbarenbilder
  • Vorstellungen von Fremdheit
  • eHumanities/ Digital Classics


  1. Troja und Homer
  2. Antike Tyrannis
  3. Athenische Demokratie
  4. Frühes Rom
  5. Punische Kriege
  6. Späte römische Republik
  7. Augustus


  • Antike Religion
  • Antike Mythologie
  • Genderforschung
  • Identität & Alterität
  • Alltagsleben


  • ab urbe condita – das frühe Rom

    Das Seminar beschäftigt sich – beginnend mit der Stadtwerdung – mit der mythischen Verbindung Roms zu Aeneas und Troja sowie der Entwicklung von Verwaltung, Religion und Recht im Verlauf der römischen Königszeit und der frühen römischen Republik. Die TeilnehmerInnen sollen lernen die historischen Zusammenhänge unter Beachtung der Schwierigkeiten der antiken Überlieferung einzuordnen.

  • Römisches Alltagsleben: panem et circensis

    Brot und Spiele – steht als Schlagwort bereits in der Zeit der römischen Republik für die Interessen des Volkes. Neben der Gestaltung der Freizeitaktivitäten für Volk und Nobilität stehen Fragen nach dem Tagesablauf römischer Aristokraten, dem Speiseplan eines Bürgers, den hygienischen Bedingungen und Einrichtungen u.v.a.m. im Fokus dieses Seminars. 

  • Frauen- und Männerbilder in der griechischen und römischen Literatur

    „Denn eine Frau ziert Schweigen, ziert Bescheidenheit am schönsten, und im Hause still zu sein.“ Die Vorstellung des Euripides für eine tugendhafte und gute Frau war in der von Männern dominierten Gesellschaft der Antike weit verbreitet. Trotzdem finden sich in der antiken Literatur seit Homer immer wieder starke Frauengestalten, die sich gegen die Konventionen wandten. So z.B. Medea, die ihrem untreuen Gatten die Kinder nahm, oder Klytaimnestra, die sich gegen ihren Ehemann verschwor. 

  • Die antike Tyrannis

    Im 7. und 6. Jh. v. Chr. dominieren in den griechischen Poleis vor allem Tyrannisherrschaften, deren Beurteilung stark durch Herodots Verfassungsdebatte und die staatstheoretischen Schriften von Aristoteles geprägt ist. Im Seminar sollen die verschiedenen Aspekte der Tyrannis verdeutlicht werden. Auf den ambivalenten Bewertungen der Alleinherrschaft wird hier ebenso ein Augenmerk liegen wie auf den politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungslinien Griechenlands.