Auf einen Blick

  • Studienrichtung

    Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften
  • Studientyp

    grundständig
  • Abschluss

    Bachelor of Arts
  • Lehrsprache

    Deutsch, anteilig englischsprachig
  • Studienform

    Teilzeit, Vollzeit
  • Studienbeginn

    Wintersemester
  • Zulassungsbeschränkung

    örtlich zulassungsbeschränkt
  • Regelstudienzeit

    6 Semester

  • Leistungspunkte

    180

  • NC

    2,7

Zu „Ethnologie M.A. (Master of Arts)”

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Video "Das sagen die Studierenden"

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachgebundene Hochschulreife

  • Kenntnisse in Englisch auf Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens
  • Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache auf Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens

Inhalte

Gegenstand des Bachelorstudienganges Ethnologie ist das vertiefte Studium lokaler Lebenswelten und der transregionale Vergleich. Darüber hinaus vermittelt das Studium Methoden zur theoriegeleiteten Interpretation aktueller sozialer und kultureller Zusammenhänge. Studie­rende erwerben fundierte Kenntnisse in der Analyse sozialer Praktiken und gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Sie beschäftigen sich mit Fragen von Macht und Machtlosigkeit, Handeln und Schenken, Verwandtschaft und Geschlecht, Globalisierung und Migration sowie von Religion und Ritual. Die Ausbildung umfasst drei Elemente:

  • Vermittlung von Fähigkeiten in der sozialwissenschaftlichen Analyse von Kulturen,
  • Ausbildung in qualitativen Forschungsmethoden,
  • Erwerb vertiefter Kenntnisse in einer Weltregion.

Das Studium bereitet auf berufliche Tätigkeiten vor, indem es fachliche Kenntnisse im Bereich der Kulturanalyse vermittelt, Fähigkeiten zum selbständigen Arbeiten trainiert, Arbeiten in Gruppen einübt und Kenntnisse in zentralen Forschungsmethoden vermittelt.

Studierende erlernen Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, sie üben kritische Analyse und werden zum selbständigen Denken und zu verantwortungsbewusstem Handeln befähigt.

Das Studium besteht aus dem Kernfach Ethnologie (120 LP) und einem frei gestaltbaren Wahlbereich (60 LP).

Das Kernfach Ethnologie umfasst eine systematische Ausbildung im Kulturvergleich und die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen in den Bereichen: Wirtschaft, Politik, Religion, Verwandtschaft und Geschlecht. Die methodische Ausbildung umfasst Training in Feldforschung und qualitativen Forschungsmethoden. Diese Kompetenzen werden in betreuten Forschungsprojekten erlernt. Die Schwerpunkte der regionalen Ausbildung liegen in den Bereichen Süd- und Zentralasien, Naher und Mittlerer Osten und Afrika. Zum Studium der Regionen gehört die Auseinandersetzung mit globalen Vernetzungen zwischen Regionen, die Lektüre lokaler ethnographischer Werke und der Erwerb von Grundkenntnissen in einer regionalen Sprache, z.B. Arabisch, Hausa, Hindi, Indonesisch, Kiswahili, Mongolisch, Persisch, Tibetisch, Portugiesisch, Spanisch oder Türkisch.

Zwischen dem 2. und 5. Semester absolvieren die Studierenden ein Praktikum in einer mit Kulturvergleich befassten Einrichtung oder in einer mit sozialen Fragen beschäftigten Organisation, z.B. im Bereich der Entwicklungsförderung. Im Verlauf des 6. Semesters erfolgt studienbegleitend die Abfassung der Bachelorarbeit zu einem selbstgewählten ethnologischen Thema.

Der frei zu gestaltende Wahlbereich umfasst 60 Leistungspunkte. Es wird empfohlen in diesem Rahmen die regionalspezifischen Kenntnisse zu erweitern bzw. zu vertiefen. Module können u. a. aus dem Angebot folgender Fakultäten gewählt werden: Sozialwissenschaften und Philosophie, Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften, Philologische Fakultät und Theologische Fakultät.

Den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs bieten sich verschiedenste Einsatzmöglichkeiten im nationalen und internationalen Bereich. Zu den Arbeitsfeldern zählen vor allem:

  • Wissenschaft und Forschung,
  • Kultur und Medien (Verlage, Messe- und Kultureinrichtungen, Museen, Touristik, Archive und Dokumentationszentren, multikulturelle Sozial- und Freizeiteinrichtungen etc.),
  • Entwicklungszusammenarbeit, Verwaltung, Politik und Wirtschaft (z.B. nationale und internationale Organisationen, Diplomatischer Dienst, Stiftungen, Verbände etc.).

Im Downloadbereich können Sie sich die Informationsbroschüre zu "Ethnologie und Beruf" herunterladen.

Darüber hinaus berechtigt der Bachelorgrad zur Bewerbung um die Aufnahme in einen Masterstudiengang der Ethnologie oder verwandter sozialwissenschaftlicher Fächer.

Bewerbung

Aufgrund der Corona-Krise gelten für Bewerbungen zum Wintersemester 2020/2021 veränderte Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Seite „Bewerbungsfristen“ über die aktuellen Daten.
Die unten stehenden Fristen sind derzeit nicht gültig.

Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkt (NCU): ja
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.07.
Bewerbungsportal: AlmaWeb

Beachten Sie unbedingt unsere weiteren Hinweise auf der Seite "Online-Bewerbung".

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite "International".

Aufgrund der Corona-Krise gelten für Bewerbungen zum Wintersemester 2020/2021 veränderte Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Seite „Bewerbungsfristen“ über die aktuellen Daten.
Die unten stehenden Fristen sind derzeit nicht gültig.

Studienangebot im Wintersemester: 3. FS und 5. FS - jeweils zulassungsfrei
Studienangebot im Sommersemester: 2. FS, 4. FS und 6. FS - jeweils zulassungsfrei
Bewerbungsfrist: 02.05.-15.09. für Wintersemester; 01.12.-15.03. für Sommersemester
Bewerbungsportal: AlmaWeb
besondere Immatrikulationsvoraussetzungen: Anrechnungsbescheid

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Seite "Bewerbung für höhere Fachsemester".

Internationale Studierende finden Informationen zu den Bewerbungsfristen und zum Bewerbungsverfahren auf der Seite "International".

Studentin schreibt in Terminkalender, Foto: Christian Hüller
Poträt von Dr. Johannes Ries, Foto: privat
Stefanie Mauksch im Gespräch, Foto: Christian Hüller
Studentin vor Wand mit Glühbirne über dem Kopf, Foto: Christian Hüller