Sie haben in Leipzig Afrikastudien studiert? Wenn Sie über die Aktivitäten des Instituts auf dem Laufenden gehalten werden möchten können Sie sich gern in unserer Alumni-Datenbank registrieren.

Alumni der Leipziger Afrikastudien

Wenn Sie an der Universität Leipzig studiert, promoviert, gelehrt, geforscht oder gearbeitet haben gehören Sie zu unseren Alumni.

Legen Sie über das Anmeldeformular kostenlos ein Profil in unserem Alumni-Portal an. Dort können Sie dann Ihre Kontaktdaten aktuell halten und andere Alumni suchen und finden.

Alumni im Profil

5 o'clock creativity ist ein 2014 vom Afrikastudien-Studenten Yann Labry gegründetes international aktives Filmproduktionskollektiv aus Leipzig. Es produziert sowohl Image- und Informationsvideos als auch Kurz- und Spielfilme.

Mit Unterstützung des Instituts für Afrikastudien entstand 2015 im Rahmen eines 5-monatigen Praktikums bei der Filmproduktionsfirma Game 1st Quality Tz LTD in Dar es Salaam (Tanzania) der Spielfilm Maisha, Maisha Tu. Durch die daraus entstandene enge Beziehung mit Game 1st Quality und tansanischen Schauspielern sind auch weitere Projekte in Tansania vorgesehen.

Zudem wurden bisher zwei Kurzfilmprojekte in Kooperation mit dem DAAD in Cagliari (Sardegna, Italien) durchgeführt.
Außerdem hat 5 o'clock creativity den Informationsfilm Warum Afrikastudien an der Universität Leipzig studieren? produziert und somit für Neuankömmlinge an der Universität Leipzig Informationen rund um den Studieneinstieg in die Afrikastudien zusammengestellt.
Weitere Projekte sind bereits in Planung. Da das Medium des Films besonders ausgeprägte Formen des internationalen Austausches zulässt, wird 5 o'clock creativity auch weiterhin an internationalen und transnationalen Produktionen beteiligt sein.

„Bescheidenheit und Stärke“ ist nicht nur die Bedeutung des Adinkra-Symbols „Dwennimmen“, das das Logo des Unternehmens namens Akwaba Afrika ist, sondern auch Sinnbild für die Anfangszeit des Gründerjahres 2014. Der in Ettlingen geborene David Heidler und Johannes Soeder aus Greifswald haben im eben genannten Jahr ihren Traum der Selbstständigkeit erfüllt und organisieren seither sowohl private als auch Gruppenreisen ausschließlich auf dem afrikanischen Kontinent mit einem nachhaltigen und individuellen Anspruch in Leipzig.

Doch wie kam es dazu? Im Wintersemester 2010/11 schrieben sich die Beiden aus Interesse in den von der Universität Leipzig angebotenen Bachelorstudiengang Afrikastudien ein. Vor dem Studienbeginn sammelten beide bereits Auslandserfahrung: David war von Dezember 2009 bis August 2010 in Tansania und Johannes arbeitete 2005 und 2006 als Au-Pair in Südafrika. In den ersten Semesterferien erkundeten sie zusammen Tansania, Kenia, Äthiopien und Somaliland und erhielten einen unvergesslichen Eindruck vom Horn Afrikas. Während des vorangeschrittenen Studiums gekoppelt mit mehreren Auslandsaufenthalten wie zum Beispiel in Simbabwe, Malawi, Sambia, Ruanda, Uganda oder Ghana, um nur einige zu nennen, wurde den jetzigen Unternehmern klar, dass sie etwas Eigenes auf die Beine stellen wollten. Die beiden Kreativköpfe hatten viele Ideen, mit denen sie sich selbstständig machen wollten, sei es die Gründung eines Modelabels oder technologie-basierter Ideen, wie beispielsweise die Entwicklung von mobilen Apps für den Personenverkehr. Doch schlussendlich überzeugte die Idee Reisen zu veranstalten, da David auch bereits seit 2011 im Deutschlandvertrieb einer tansanischen Reiseagentur von Leipzig aus arbeitete und so bereits Zugang sowie einige Kontakte in dieser Branche besaß.

Die Aufgaben bei Akwaba Afrika sind klar verteilt: David kümmert sich um die Buchhaltung sowie die Messeplanung ---sein regionaler Fokus umfasst Ostafrika. Johannes ist für das Projektmanagement und -design zuständig und beschäftigt sich mit Nachhaltigkeitsthemen sowie der bevorstehenden Zertifizierung durch das CSR Siegel Tourcert. Sein regionaler Fokus ist das südliche Afrika und Westafrika. Große Projekte gehen die Beiden gemeinsam an: Sie haben zum Beispiel dieses Jahr eine Promotionskampagne mit eigenen Virtual Reality Videos gestartet -ein auf dem deutschen Markt bisher einzigartiger Ansatz.

Auf die Frage, ob die Unternehmer glücklich in ihrem Beruf sind, entgegen sie mit einem bestätigenden Lächeln und berichten anschließend von anfänglichen Herausforderungen: Binnen kürzester Zeit musste ein enormes Wissen angeeignet sowie Netzwerke aufgebaut werden. Die Unterstützungen von SMILE (Selbst Management Initiative Leipzig), EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sowie der Stadt Leipzig waren essentiell für den Erfolg der Geschäftsidee. Trotz alle dem dominierten Versagensängste das erste halbe Jahr, aber „man braucht eben Biss und Durchhaltevermögen“, wie David anmerkte.

Der Gegenstand ihrer beruflichen Tätigkeit ist der afrikanische Kontinent, dessen Natur und Menschen. Den Zugang zu politisch-historischen Hintergründen als auch kulturelles und soziales Verständnis erhielten die Beiden durch die Afrikastudien. Dennoch vertreten sie hierbei dieselbe Ansicht: „Trotz wichtiger Lerninhalte haben wir einen Großteil des von uns derzeitig benötigten Wissens bzw. Fertigkeiten nicht aus dem Studium. Eigene praktische Erfahrungen, Bildung von Netzwerken und das Verfolgen tagesaktueller Nachrichten sind für unsere Arbeit wesentlich wichtiger!“

Das könnte Sie auch interessieren

Master African Studies

mehr erfahren

Promotion

mehr erfahren

Forschung

mehr erfahren