Institut für Indologie und Zentralasien- wissenschaften  

Profil

Dr. Klaus Koppe
E-Mail: KlausKoppe[at]hotmail.de
(aus technischen Gründen bis auf Weiteres die private Adresse benutzen)
Tel: +49 341 97- 37128
Zimmer: 119 (1. Etage)

Forschungsschwerpunkte

  • Erschließung der mündlich tradierten heldenepischen Dichtungen der Mongolen
  • Untersuchungen zur modernen mongolischen Geschichte, speziell deutsch-mongolische Beziehungen in den 30er Jahren (Projekt mit der Akademie der Wissenschaften der Mongolei, Historisches Institut, Dr. Lkhamsuren Galsantseren)

Lehrtätigkeit

  • Vorlesungen und Seminare zum klassischen sowie modernen Mongolischen (Khalkha-Mongolisch)
  • ferner: Geschichte der zentralasiatischen Völkerschaften, Literaturgeschichte, religiöse und mythologische Vorstellungen der Mongolen, mongolische Dialekte

Lebenslauf

06.02.1956

geboren in Wittenberg, Sachsen-Anhalt

1976-1979

Studium der Mongolistik/Regionalwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin

1979-1981

Studium der mongolischen Sprache, Literatur, Ethnographie und Geschichte an der Philologischen Fakultät der Mongolischen Staatsuniversität Ulaanbaatar (Mongolische Volksrepublik)

1981

Beginn der Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Sektion Asienwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

1982

Promotion zum Thema "Chilengijn gal - Feuer des Zorns - Ein neuentdecktes Werk der mongolischen Spielmannsdichtung (Übersetzung und Kommentar)"; mehrjährige Mitarbeit am Zentralen Forschungsprojekt Wörterbuch Mongolisch-Deutsch; Lehrveranstaltungen zur klassischen und modernen mongolischen Sprache, der westmongolisch-oiratischen Schriftsprache, mongolischen Geschichte, Literatur und Religion

1992-1993

Erhalt eines Stipendiums der Berliner Senatsverwaltung im Rahmen des Hochschulerneuerungsprogramms und Forschungsaufenthalt am Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens der Universität Bonn

1993-1998

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

1997-1998

Lehrauftrag an der Universität Leipzig, Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften

seit 1.3.1999

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Indologie und Zentralasienwissenschaften der Universität Leipzig

SS 2000

Lehrauftrag der Uni Wien, Institut für Ethnologie, Kultur- und Sozialanthropologie

Publikationen

  1. Klaus Koppe, Feuer des Zorns. Kiepenheuer Verlag, Leipzig, 1985, 171 S.
  2. Klaus Koppe, Mongolisch-Deutsches Wörterbuch. Verlag Enzyklopädie, Leipzig, 1988, 417 S. (mit H.-P. Vietze, G. Nagy, T. Dschzeden).
  3. Klaus Koppe, Mongolische Epen XII - Jula aldar qagan und Uyan mönggün qadagasun in Asiatische Forschungen Band 118, 1992, Verlag Otto Harrassowitz, Wiesbaden, 389 S.
  4. Klaus Koppe, Mongolische Epen XIII - Fünf Epen aus Xinjiang in Asiatische Forschungen Band 127, 1993, Verlag Otto Harrasssowitz, Wiesbaden, 304 S.
  5. Klaus Koppe, Mongolische Epen XIV - Dshangar - Ein oirat-mongolischer Epenzyklus. voraussichtlich 1300 S. (in Vorbereitung).
  6. Klaus Koppe, Buudlaa - Buulaa -Buir nor - Abgeschossen - Abgestürzt - Am Buir nuur. Ein deutsch-chinesisches Luftfahrtunternehmen vor 65 Jahren in Mongolische Notizen, Zeitschrift der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft, Nr. 5, 1996, S. 32-42.
  7. Klaus Koppe, Der Wind der Poesie weht durch die mongolische Steppe in Lindenau Museum Der Sprachforscher Hans Conon von der Gabelentz - Eine Reflexion von Olaf Wegewitz, 1998, Altenburg, S. 32-36 (Wissenschaftlicher Textbeitrag).

letzte Änderung: 22.05.2019 

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