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Vorgänger der Jukebox kommt nach Leipzig

Eine historische „Jukebox“ - der sogenannte Polyphon Plattenwechsler aus dem Jahr 1905 - bereichert seit neuestem die Sammlung des GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig. In dem Schrank setzen sich nach dem Einwurf eines Geldstücks eiserne Greifarme in Bewegung, die eine große Blechplatte hervorziehen und zum Spielen bringen. Danach fällt die Platte mit großem Getöse von allein wieder zurück.

Es handelt sich um eine Spende des Karlsruhers Walter Behrendt, eines in Fachkreisen bekannten und renommierten Sammlers mechanischer Musikinstrumente. Seit seinem ersten Besuch am Leipziger Museum im Jahr 2008 gelang es der damaligen Kustodin und heutigen Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft, PD Dr. Birgit Heise, mit Unterstützung des Förderkreises fünf wertvolle Automaten aus seiner Sammlung in den Bestand des Museums zu überführen. Die meisten Instrumente, darunter eine Standuhr mit Lochplatten-Musikwerk und ein Lochplatten-Musikautomat, stammen aus Leipzig, das um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein weltweites Zentrum für die Produktion selbstspielender Musikinstrumente war.

Alle Instrumente sind inzwischen mehrfach in Publikationen des Museums vertreten.

Foto: Leipzigs klingende Möbel

Förderkreis des Musikinstrumentenmuseums

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Vorgänger der Jukebox kommt nach Leipzig

Eine historische „Jukebox“ - der sogenannte Polyphon Plattenwechsler aus dem Jahr 1905 - bereichert seit neuestem die Sammlung des GRASSI Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig. In dem Schrank setzen sich nach dem Einwurf eines Geldstücks eiserne Greifarme in Bewegung, die eine große Blechplatte hervorziehen und zum Spielen bringen. Danach fällt die Platte mit großem Getöse von allein wieder zurück.

Es handelt sich um eine Spende des Karlsruhers Walter Behrendt, eines in Fachkreisen bekannten und renommierten Sammlers mechanischer Musikinstrumente. Seit seinem ersten Besuch am Leipziger Museum im Jahr 2008 gelang es der damaligen Kustodin und heutigen Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft, PD Dr. Birgit Heise, mit Unterstützung des Förderkreises fünf wertvolle Automaten aus seiner Sammlung in den Bestand des Museums zu überführen. Die meisten Instrumente, darunter eine Standuhr mit Lochplatten-Musikwerk und ein Lochplatten-Musikautomat, stammen aus Leipzig, das um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein weltweites Zentrum für die Produktion selbstspielender Musikinstrumente war.

Alle Instrumente sind inzwischen mehrfach in Publikationen des Museums vertreten.

Foto: Leipzigs klingende Möbel

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