Leipziger Materialien zum Koptischunterricht

(Koptisch I; erstellt von Prof. Dr. Richter, Sebastian, zu nutzen im Kurs von J. Hagen)

Glossar (Alphabetisch) (PDF)
Glossar (Sachgruppen) (PDF)
Grammatik (PDF)
Übungen (PDF)

Prüfungsrelevante Texte

Prüfungsrelevante Texte im Mittelägyptisch-Unterricht

Liste der Originaltexte, die im jeweiligen Semester prüfungsrelevant werden.  Selbstredend müssen die Texte der unteren Stufen in den höheren Semestern weiter beherrscht werden! Prüfungen haben generell das Ziel, den tatsächlichen Leistungsstand festzustellen. Sprachen müssen dabei generisch beherrscht werden.


1. Semester

  • Hochzeitsskarabäus
  • Opferformel(n)
  • Titulaturen, Titelreihungen
  • Datierungen
  • Gliedervergottungen (in Auszügen)
  • "Schutz des Leibes" (in Auszügen)

Im ersten Semester kann die Prüfung außerdem aus einzelnen Sätzen zusammengesetzt sein, da das Textcorpus der Originaltexte, die in diesem Stadium gelesen werden können, zu klein ist.

2. Semester

  • ḏd-mdw-jn-Formel
  • Schiffbrüchiger
  • Auszüge aus Ptahhotep
  • Negatives Sündenbekenntnis

Auch im zweiten Semester können modifizierte Auszüge aus anderen Texten in der Prüfung vorgelegt werden. Die Dozent/innen achten darauf, dass diese dem Kursziel entsprechen.

3. Semester

  • Semnastelen
  • autobiographische Texte aus Urk. IV (z.B. Jachmes, Amenemheb, Ineni)
  • historische Texte aus Urk. IV etc. (z.B. Kamosestele, Thutmosis-Annalen)
  • Anfang des "Beredten Bauern"
  • Abscheusprüche der Sargtexte
  • Eingangssprüche des Papyrus Ebers
  • Papyrus Westcar
  • Heqanachte-Briefe
  • Totenbuch

4. Semester

  • Sinuhe
  • Ptahhotep
  • Cheti
  • Lebensmüder
  • Beredter Bauer
  • Himmelskuh
  • Amduat
  • Papyrus Smith
  • Papyrus Ebers

Hinweise zu schriftlichen Arbeiten und Prüfungstypen

Hinweise zu schriftlichen Arbeiten und Prüfungstypen von Lehrveranstaltungen am Ägyptologischen Institut

Seit 2013 gibt es mit der Einführung der neue Bachelor- bzw. Masterstudiengänge im Fach Ägyptologie in Leipzig neue Prüfungstypen. Das regeln die jeweiligen Prüfungsordnungen, die Sie hier einsehen können. Als Service für Studierende und Dozierende stellen wir diese hier noch einmal zusammen mit Hervorhebung der zentralen Punkte.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu den schriftlichen Arbeiten (Hausarbeit usw., aber auch Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten. Die Themen der schriftlichen Arbeiten sind mit den Dozierenden zeitnah abzusprechen, spätestens bis zum Ende der Vorlesungszeit.

§ 8 Mündliche Prüfungsleistungen
(1) Durch mündliche Prüfungsleistungen soll der/die Prüfungskandidat/in nachweisen, dass er/sie Zusammenhänge des Prüfungsgebietes zu erkennen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhänge einzuordnen vermag. Ferner soll festgestellt werden, ob der/die Prüfungskandidat/in über ein dem Stand des Studiums entsprechendes Grundlagenwissen verfügt.
(2) Mündliche Prüfungsleistungen sind von mehreren Prüfern/Prüferinnen (Kollegialprüfung) oder von einem/einer Prüfer/in in Gegenwart eines/einer sachkundigen Beisitzers/Beisitzerin (§ 18 Abs. 1 Satz 4) als Gruppenprüfung oder Einzelprüfung abzunehmen. Über den Prüfungsverlauf wird ein Protokoll angefertigt, in dem die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der Prüfung festzuhalten sind. Vor der Festlegung der Note hört der/die Prüfer/in den/die Beisitzer/in an.
(3) Die Dauer der mündlichen Prüfungsleistung ist in der Anlage zur Prüfungsordnung bestimmt.
(4) Das Ergebnis ist dem/der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin im Anschluss an die mündlichen Prüfungsleistungen bekannt zu geben.

§ 9 Klausurarbeiten
(1) In den Klausurarbeiten soll der/die Prüfungskandidat/in nachweisen, dass er/sie auf der Basis des notwendigen Grundlagenwissens in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln mit den gängigen Methoden seines/ihres Faches Aufgaben lösen und Themen bearbeiten kann. Dem/Der Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin können Themen zur Auswahl gegeben werden.
(2) Die Dauer der Klausurarbeit ist in der Anlage zur Prüfungsordnung bestimmt.
(3) Klausurarbeiten werden in der Regel von zwei Prüfern/Prüferinnen bewertet. Die Endnote der Klausurarbeit errechnet sich aus dem nach Leistungspunkten gewichteten arithmetischen Mittel der Noten der beiden Bewertungen. Das Bewertungsverfahren soll eine Dauer von vier Wochen nicht überschreiten.

§ 10 Projektarbeiten
(1) Durch Projektarbeiten wird die Fähigkeit zur Teamarbeit und insbesondere zur Entwicklung, Durchsetzung und Präsentation von Konzepten nachgewiesen. Hierbei soll der/die Prüfungskandidat/in zeigen, dass er/sie an einer größeren Aufgabe Ziele definieren sowie interdisziplinäre Lösungsansätze und Konzepte erarbeiten kann. Eine Projektarbeit besteht in der Regel aus der mündlichen Präsentation und einer schriftlichen Ausarbeitung oder Dokumentation der Ergebnisse. Die Note der Projektarbeit errechnet sich aus dem einfach gewichteten arithmetischen Mitteln der mündlichen Präsentation und einer schriftlichen Ausarbeitung oder Dokumentation der Ergebnisse.
(2) Für die Bewertung von Projektarbeiten gelten § 8 Abs. 2, 4 und § 9 Abs. 3 entsprechend.
(3) Die Dauer der mündlichen Präsentation und die Bearbeitungsdauer für die schriftliche Ausarbeitung sind in der Anlage zur Prüfungsordnung bestimmt.
(4) Bei einer in Teamarbeit erbrachten Projektarbeit muss der Beitrag des/der einzelnen Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin deutlich erkennbar und bewertbar sein und die Anforderungen nach Absatz 1 erfüllen.

§ 11 Weitere Prüfungsleistungen
(1) Alternative Prüfungsleistungen (APL) sind:
(a) Hausarbeit
Bei Hausarbeiten beträgt die Bearbeitungsdauer in der Regel sechs Wochen ab Ende der Vorlesungszeit.

Länge: im Bachelorstudium 6-8 Seiten (max. 20.000 Zeichen), im Masterstudium maximal 15 Seiten (max. 36.000 Zeichen). Eine Hausarbeit muss ein Deckblatt aufweisen, eine Gliederung, Fußnoten und Literaturangaben (in der Zeichenzahl inbegriffen). Der wissenschaftliche Apparat ist durch Fuß- oder Endnoten zu gestalten, die auf das Literaturverzeichnis verweisen. Ggf. sind Abkürzungsverzeichnis, Tafelteil mit Abbildungsverzeichnis, Appendices etc. anzufertigen.

(b) Portfolio
Im Portfolio fassen die Studierenden schriftliche Berichte und sog. Artefakte zu den besuchten Veranstaltungen des Moduls in einer Mappe zusammen. Eingeschlossen ist eine reflektierende Rückschau über den Zusammenhang des gebotenen Materials und die eigenen Lernfortschritte.

(c) Übungsaufgaben
Übungsaufgaben sind fachspezifische Leistungen mit Bezug zum jeweiligen Lehrveranstaltungsinhalt. Es werden pro Semester zwei Übungsaufgaben als Einzel- oder Gruppenaufgabe ausgegeben und bewertet. Die Note der Prüfungsleistung ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der erzielten Noten. Die Bearbeitungsdauer von schriftlichen Übungsaufgaben beträgt i. d. R. eine Woche. Werden Übungsaufgaben als Gruppenarbeit erbracht, muss der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des/der einzelnen Prüfungskandidaten/Prüfungskandidatin auf Grund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar sein.

(d) Literaturbericht
Der Literaturbericht fasst ausgewählte wissenschaftliche Literatur zu bestimmten Themen zusammen. Bearbeitungszeit: 4 Wochen nach dem Ende der Vorlesungszeit.

(e) Komplexprüfung
Komplexprüfungen enthalten einen fachpraktischen Anteil und beziehen sich auf museumsspezifische Handlungsfelder. Der/die Prüfungskandidat/Prüfungskandidatin soll für das jeweilige Handlungsfeld nachweisen, dass er/sie die beruflich erforderliche Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt. Eine Komplexprüfung besteht aus schriftlichen und mündlichen Anteilen, wobei der mündliche Anteil aus einer Führungsprüfung einer Besuchergruppe oder einer Präsentation bestehen kann. Der schriftliche Anteil besteht aus modulbegleitend gesammelten Nachweisen der Hospitation von Museumsführungen und öffentlichen Vorträgen des Museums/Instituts und der schriftlichen Ausarbeitung einer Museumsführung oder einer schriftlichen Arbeitsdokumentation oder einer wissenschaftlichen Objektbeschreibung.

(f) Praktikumsbericht
Der Praktikumsbericht ist ein kurzer Bericht über ein außeruniversitär geleistete Berufspraktikum. Darin führt der/die Student/in die Gebiete, in denen er/sie eingesetzt wurde, auf. Der Praktikumsbericht muss von einem Verantwortlichen der Institution / der Organisation / Firma, an der das Praktikum geleistet wurde, bestätigt sein. Er muss vier Wochen nach Beendigung des Praktikums abgegeben werden.
Der Praktikumsbericht wird nicht benotet.

(g) Referat
Ein Referat besteht aus einem mündlichen Vortrag zu einem Thema, das zum Themengebiet des Seminars gehört. Die Dauer des Vortrags beträgt in der Regel 20 Minuten. An das Referat schließt sich eine Diskussion an.

Hinweise zu Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten:

Länge:

Bachelorarbeit: mind. 25, max. 35 Seiten

Master-/Magisterarbeit: mind. 50, max. 80 Seiten

Layout und Satz:
Schriftart und -größe: Times New Roman, 12 Punkt oder Arial, 11 Punkt
Zeilenabstand: 1- oder 1,5-fach
oberer, unterer und linker Rand: ungefähr 2,5 cm

Hinweis:
Im Fließtext ist Blocksatz erwünscht.
rechter Rand: ungefähr 3,5 cm
wissenschaftlicher Apparat: Fußnoten werden anstelle von Endnoten bevorzugt. Schriftgröße: 10 Punkt, Zeilenabstand 1-fach

Bitte achten Sie auf einen professionellen Satz der antiken Schriften und des Altägyptischen in Transliteration sowie bei der Gestaltung hieroglyphischer Passagen! Verwenden Sie nur qualitätvolle Abbildungen! Nummerieren Sie die Seiten. Geben Sie die Arbeiten in einer angemessenen Aufmachung ab, d.h. Master-/Magisterarbeiten in gebundener Form.

Das Deckblatt muss folgende Angaben enthalten:

Name des/r Verfassers/in
Titel der Arbeit
Thema der dazugehörigen Lehrveranstaltung mit Modultitel und Modulnummer
Namen der Gutachter/innen
Studiengang und Semesterzahl
Matrikelnummer

Zitierweise: Bitte folgen Sie den Standards des Deutschen Archäologischen Instituts.

Abgabe: Das Abgabedatum richtet sich nach der Prüfungsordnung. Bitte geben Sie die Arbeit direkt bei Ihrem Dozierenden ab oder im Sekretariat. Die Abgabe von Bachelor-, Master- und Magisterarbeiten in der jeweiligen Anzahl erfolgt im Prüfungsamt.

Arbeiten, die diesen formalen Kriterien nicht entsprechen, können zurückgewiesen werden bzw. gibt es Punktabzug bei der Note.


letzte Änderung: 13.09.2018