Masterstudium  

Theaterwissenschaft

Inhaltliche Schwerpunkte :

  • Historizität der Theater/Kultur-Geschichte in theatralen Konstellationen in der Geschichte Europas mit Schwerpunkten auf Antike, Mittelalter und Neuzeit sowie im außereuropäischen Vergleich; Geschichte der Theaterhistoriographie, Theatertheorie und ästhetische Theorie; Bewegungs-/Wissenskulturen im Umbruch; Dramaturgien der Gegenwartskulturen;
  • Theater/Anthropologie in transkultureller Perspektive im Hinblick auf Historische Anthropologie des Akteurs; Bewegungs-/Wissenskulturen; Wahrnehmungs- und Mitteilungsformen von communitas; Cultural performances;
  • Intermedialität als Austausch und Differenz artifizieller und kultureller Medien vornehmlich unter den Gesichtspunkten Bildtheorie und Visual culture, Raum – Rhythmus – Unterbrechung, Leib/Körper – Bild – Sprache, Performativität und Leib-Wahrnehmung, Medialität und Gemeinschaft, Ereignis – Vorstellung – Inszenierung;
  • Kultur im Verhältnis von Kunst und Wissenschaft Theorie-Praxis-Transfer als Notwendigkeit der Einbeziehung künstlerisch-praktischen Expertenwissens; Historische und gegenwärtige Konfigurationen von Künsten und Wissenschaften; Sinneswahrnehmungen und Erkenntnisformen.

Ziele:

  • die wissenschaftliche Vertiefung und Reflexion von Kenntnissen, Fähigkeiten und Methoden im Umgang mit theatralen Phänomenen im Rahmen einer kulturgeschichtlichen/kulturwissenschaftlichen Perspektive und des interdisziplinären Austauschs, die die Studierenden sowohl für eine Vielzahl von Berufsfeldern im kulturellen und öffentlichen Sektor als auch für eine wissenschaftliche Karriere (z.B. in einem Promotionsstudium) qualifizieren;
  • die Befähigung der Studierenden, wissenschaftliche Erkenntnisse und Verfahren in internationalen Kontexten anzuwenden und weiter zu entwickeln und sie entweder gezielt berufsfeldspezifisch oder in wissenschaftlicher Projektarbeit (wie der Masterarbeit) einzusetzen;
  • die Erfahrung und Reflexion der wechselseitigen Relation, Kooperation und Differenz von Künsten und Wissenschaften, gewährleistet durch einen intensiven Theorie-Praxis-Transfer in Form von Künstlerischen Gastdozenturen, Exkursionen und internationalen Kooperationen von Kunst und Wissenschaft im Ablauf des Studienganges.

Zugangsvoraussetzungen:

Die allgemeine Qualifikation für das Studium wird durch einen berufsbefähigenden Hochschulabschluss (B.A.) im Fach Theaterwissenschaft oder einem artverwandten Fach nachgewiesen. Darüber hinaus ist die allgemeine Qualifikation für das Studium auch gegeben, wenn im Wahlbereich oder im Zweitfach des ersten berufsqualifizierenden Studiums das Studium des Faches Theaterwissenschaft oder eines artverwandten Faches im Umfang von mindestens sechs Modulen (= 60 LP) nachgewiesen werden kann.
Fachspezifische Zugangsvoraussetzung ist der Nachweis von Kenntnissen in Englisch (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen Stufe B2 oder äquivalenter Nachweis) und einer weiteren modernen Fremdsprache (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen Stufe B1 oder äquivalenter Nachweis) oder Kenntnisse in Englisch (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen Stufe B2 oder äquivalenter Nachweis) und Latein (Latinum) jeweils zu Studienbeginn.

Darüber hinaus muss die erforderliche Eignung für die Zulassung zum Masterstudiengang Theaterwissenschaft durch die Prüfungskommission festgestellt werden. Näheres regelt die Eignungsfeststellungsordnung für den Masterstudiengang Theaterwissenschaft.

zum Institut für Theaterwissenschaft


letzte Änderung: 22.08.2017 

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