Masterstudium  

Mittlere und Neuere Geschichte

Gegenstand: Das Studium bietet eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Geschichte. Die Ausbildung vermittelt den Studierenden in enger Bindung an die praktische Arbeit des Historikers die für die angestrebte Berufspraxis erforderlichen vertieften und spezialisierten fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten auf den verschiedenen Gebieten der Geschichtswissenschaft des Mittelalters und der Neuzeit und qualifiziert sie zu eigenständiger Arbeit. Das Studium bereitet die Studierenden auf die Arbeit des Historikers bzw. die Tätigkeit in Berufsbereichen im Bereich der Geschichtskultur, der Wirtschaft und Öffentlichkeit vor, in denen vertiefte historische Kenntnisse, die Beherrschung historischer Arbeitsweisen sowie die allgemeine Vertrautheit mit wissenschaftlichen Methoden von Nutzen sind. Die Vermittlung eines fundierten Wissens, die Beherrschung der für die Geschichtswissenschaft adäquaten Arbeitsweisen sowie die Fähigkeit zu kritischer Reflexion sowohl der Sache wie der Methodik stehen im Kern der Ausbildung. Darüber hinaus trägt das Studium u.a. durch die Einbeziehung von Schlüsselqualifikationen dem Umstand Rechnung, dass in den von den Studierenden angestrebten Berufsbereichen unter den heutigen Bedingungen weitere Kompetenzen wie die Nutzung neuer Medien, die Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Fähigkeit zur Präsentation eines Gegenstands von steigender Bedeutung sind. Das Studium soll das Fachgebiet in seiner Breite umschließen. Zugleich soll den gegenwärtig in der Arbeitswelt immer weiter um sich greifenden Spezialisierungen Rechnung getragen werden, weshalb die Studierenden abhängig vom konkreten Lehrangebot die Möglichkeit besitzen, sich für die Geschichte einer Großepoche oder einen systematischen oder regionenbezogenen Teilbereich des Fachs zu spezialisieren. Der wissenschaftliche Charakter der Ausbildung bringt es schließlich mit sich, dass die Studierenden die Möglichkeit besitzen, sich im Verlauf des Studiums für eine anschließende Promotion zu empfehlen.

Zugangsvoraussetzungen:

- ein fachspezifischer berufsqualifizierender Hochschulabschluss in Geschichte, bei dem mindestens 60 Leistungspunkte im Fach Geschichte erbracht worden sind; dabei müssen jeweils mindestens 20 Leistungspunkte im methodischen Basisbereich und je 10 Leistungspunkte in den Epochen Alte Geschichte, Mittelalter und Neuzeit erbracht worden sein und Lateinkenntnisse im Umfang von 20 Leistungspunkten sowie zwei moderne Fremdsprachen - Stufe B2 (erste Fremdsprache) Stufe B1 (zweite Fremdsprache) oder äquivalenter Nachweis. Die Lateinkenntnisse können durch Kenntnisse einer anderen, für die gewählte epochenspezifische oder regionale Profilierung des Studiums relevante Sprache im Umfang von 20 LP ersetzt werden:
Wer den Schwerpunkt seines Studiums in der Frühen Neuzeit, der Neueren und Neuesten Geschichte sowie in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hat, kann die Lateinkenntnisse durch eine weitere europäische moderne Fremdsprache ersetzen; wer den Schwerpunkt seines Studiums auf der Ost- und Südosteuropäischen Geschichte hat, kann die Lateinkenntnisse durch eine osteuropäische Sprache ersetzen; wer den Schwerpunkt seines Studiums in der Iberoamerikanischen Geschichte hat, kann die Lateinkenntnisse durch Spanisch bzw. Portugiesisch ersetzen.
Für einen Schwerpunkt im Mittelalter bleibt der Nachweis von Lateinkenntnissen obligatorisch. Über die Anerkennung anderer Sprachen entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag.

Alle Bewerber/innen haben eine bestandene Eignungsfeststellungsprüfung nachzuweisen, die gemäß der Eignungsfeststellungsordnung für den Masterstudiengang Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Leipzig zu erbringen ist.

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letzte Änderung: 26.03.2014 

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