Religions- wissenschaftliches  Institut  

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Image-Film zur Religionswissenschaft in Leipzig 

Vortrag von Dr. Ina Schmied-Knittel am 23.11.2017, 17 Uhr c.t.

„… daß es auf unserer Welt natürlich und  gesetzmäßig zugeht und deshalb für übernatürliche Phänomene kein Platz ist.“ Okkultismus, Aberglaube und wissenschaftliche Weltanschauung in der DDR

Obwohl es gewisse Hinweise darauf gibt, dass okkulte, magische und paranormale Erfahrungen und Praktiken in der DDR existierten, ist über die Details so gut wie nichts bekannt: weder darüber, in welchem Verhältnis dieses Feld zur Orthodoxen Wirklichkeitsordnung stand, noch wie die entsprechende Lebenswelt quantitativ und qualitativ beschaffen war, welche Strategien zur Absicherung der wissenschaftlichen Weltanschauung genau zum Einsatz kamen, oder ob es entsprechende Themen und Abweichler im Schatten des Szientismus staatlicherseits überhaupt ins Visier gerieten. Der Vortrag widmet sich diesen Aspekten und berichtet über die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das mit folgender Leitfrage antrat: Wie erfolgte die private, öffentliche und wissenschaftliche Verhandlung von im weitesten Sinne parapsychologischen Themen und paranormalen Erfahrungen in der DDR vor dem weltanschaulichen Hintergrund der szientistischen Wissensordnung?

Schillerstr. 6, Raum M 102

Vortrag von Dr. Mirko Roth am 30.11.2017, 17 Uhr c.t.

Vom Suchen und Finden der Transformationsfaktoren
Methodische Überlegungen zur Entwicklung eines zeichen- und kommunikationstheoretischen Modells zum Kultur- und Religionswandel

Beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten sind wir gezwungen, fortwährend Entscheidungen zu treffen. Diese müssen anfangs möglichst plausibel und begründbar sein, im Verlauf zu anderen Entscheidungen so kohärent wie möglich bleiben und bis zum Schluss durchgehalten werden. Nach meiner Kernbeobachtung, welche den archimedischen Punkt der Arbeit ausmacht, stelle ich im Folgende meine Entscheidungen vor: methodologische Erwägungen, methodische Herangehensweise, inhaltliche Ein-/Abgrenzung, theoretische Arbeitsweise. Abschließend präsentiere ich als Ergebnis dieser Entscheidungsprozesse das zeichen- und kommunikationstheoretisch Modell meiner Arbeit.

Schillerstr. 6, Raum M 102


letzte Änderung: 07.11.2017 

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