Institut für Indologie und Zentralasien- wissenschaften  

Institutsgeschichte

Im Jahre 1818 wurde die erste Sanskrit-Professur Deutschlands an der Universität Bonn eingerichtet. Berlin folgte im Jahre 1820. Die Universität Leipzig nahm an dem nun folgenden Aufschwung der Sanskritstudien zwar etwas später, aber desto kontinuierlicher und mit umso größeren Erfolgen teil. Bereits in den 1830er Jahren befassten sich hier die Professoren Ernst Friedrich Karl Rosenmüller (1768–1835) und Eduard Friedrich Ferdinand Beer (1805–1841) mit dem Sanskrit. Nach dem frühen Tode Beers beschloss das Sächsische Ministerium des Cultus und des öffentlichen Unterrichts, die Indologie und indische Altertumskunde in Leipzig als selbständige Fachrichtung zu etablieren und gab mit Schreiben vom 15. Juli 1841 der Philosophischen Fakultät die Anregung, eine Sanskrit-Professur einzurichten.

Bereits am 27. Juli 1841 empfahl der berühmte Orientalist Heinrich Leberecht Fleischer den schon damals weit bekannten Hermann Brockhaus, den Sohn des berühmten Verlegers, als Professor für Sanskrit zu berufen. In ihrem Schreiben an das Ministerium weist die Fakultät darauf hin, dass die am Sanskrit und an der altindischen Literatur interessierten Studenten damals Leipzig verlassen und nach Berlin oder Bonn gehen mussten. Diesem Zustand sollte nun ein Ende bereitet werden. mehr zur Institutsgeschichte


letzte Änderung: 15.12.2014 

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